Schlusskommuniqué 2026 der ARGE Kulturelle Vielfalt veröffentlicht

Bereits zum 14. Mal tagten die Mitglieder der ARGE Kulturelle Vielfalt der Österreichischen UNESCO-Kommission im Rahmen ihrer Klausur und veröffentlichten eine Stellungnahme mit kulturpolitischem Gewicht.

Ausgehend von den Diskussionen während der 14. Klausurtagung der ARGE Kulturelle Vielfalt im März 2026 in Feldkirch, Vorarlberg formulieren die unterzeichnenden Expert*innen Empfehlungen für die Umsetzung der UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt Kultureller Ausdrucksformen in Österreich. Einleitend halten sie dort fest:

“Eine demokratische Gesellschaft braucht einen vielfältigen Kunst- und Kultursektor – und dieser braucht stabile Strukturen und verlässliche Finanzierung. Gerade in der Zweiten Republik war der Schutz dieser zentralen europäischen Errungenschaft noch nie so wichtig wie heute. Budgetkürzungen gefährden die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen als demokratisches Fundament, während autoritäre Angriffe weiter zunehmen.”

Unterzeichner:innen des Schlusskommuniqué 2026:
Zora Bachmann, Dachverband der Filmschaffenden
Elisabeth Bernroitner, D/Arts
Kurt Brazda, EU XXL Film
Yvonne Gimpel, IG Kultur Österreich
Andrea Glauser, mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Franz-Otto Hofecker, Institut für Kulturmanagement und Gender Studies, mdw
Harald Huber, Österreichischer Musikrat
Kulturrat Österreich
Daniela Koweindl, IG Bildende Kunst
Ulrike Kuner, IG Freie Theaterarbeit
Maximilian Lehner, Eurozine – Gesellschaft zur Vernetzung von Kulturmedien
Anja Malich, Forum Literaturübersetzen Österreich
Zahra Mani, Austrian Composers Association
Sabine Reiter, mica – music austria
Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren
Helga Schwarzwald, Verband Freier Rundfunk Österreich

Schlusskommuniqué 2026 der ARGE Kulturelle Vielfalt (PDF; 400 KB)

Link zur Schusskommuniqué bei der Österreichischen UNESCO-Kommission

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